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Kommt die PS5 Pro noch 2024?

Das sind die Spezifikationen

Mit Leaks ist es so eine Sache. Wer liest nicht gerne über Dinge, die die Hersteller eigentlich noch unter Verschluss halten wollen? Andererseits gibt es solche Leaks wie Sand am Meer und nur ein Teil davon entspricht auch nur ansatzweise der Wahrheit. Seien es selbsternannte Analysten, die ins Blaue hinein raten oder neue Reddit-Accounts, die natürlich in einer hohen Position beim jeweiligen Hersteller arbeiten und endlich mal Klartext reden wollten… am Ende des Tages bleibt oft eine Nullnummer.

Da wir für diesen Artikel zwei Quellen nennen können, von denen es sich bei einer, nämlich Moore’s Law Is Dead, um einen Autor handelt, der nicht auf jeden Hype aufspringt, sondern, ganz dem Namen nach, seriöse Nachrichten aus der Techniksparte im Programm hat, gibt es hier ausnahmsweise einmal ein heißes Eisen aus der Gerüchteküche:

Internes Papier mit technischen Details veröffentlicht:

Am 15.03.2024 veröffentlichte der Betreiber des Youtube-Kanals ein neues Video. Während zunächst eine Intel CPU analysiert wurde wurde es nach ungefähr sieben Minuten ausgesprochen spannend: Tom, dem Betreiber von Moore’s Law Is Dead wurden interne Papiere zugespielt, die sich mit den technischen Details der PS5 Pro, Codname „Trinity“ auseinandersetzen

Technische Details zu Projekt „Trinity“ aka der PS5 Pro

So soll die neue Version der beliebten Konsole im Vergleich zur PS5:

  • 45% schneller rendern
  • beim Raytracing 2-3 mal schneller sein, in einigen Fällen sogar bis zu 4 mal so schnell

Natürlich sind derartige Werte immer mit Vorsicht zu genießen. Hier dürfte aber durchaus etwas dran sein, da es sich um keine Informationen aus der Marketingabteilung handelt, sondern um harte technische Fakten. „Tom“ folgert aus diesen Werten auch, dass es sich hier keinesfalls mehr nur um eine optimierte RDNA3-Architektur, sondern um einen noch nicht veröffentlichten Nachfolger von AMDs GPU-Architektur handeln muss.

Neben einigen weiteren Zahlen wird auch eine Technologie namens PSSR „Playstation Super Resolution“ erwähnt, bei der es sich um eine auf maschinellem Lernen basierende Version von „Temporal Anti Aliasing Upscale“ (TAAU) handelt, was letztlich flüssiges Spielen in hohen Auflösungen – die Rede ist von bis zu 8k – ermöglichen soll.

Ähnlich grimmig wie Tom in diesem Ausschnitt könnten die Xbox Entwickler angesichts der hier genannten Zahlen schauen.

Was bedeuten diese ganzen Zahlen für den Spieler? AAA-Spiele werden mit stabilen 60, 90 oder 120FPS laufen. Sicherlich werden so auch Ressourcen vorhanden sein, um neue Spieler mit noch besseren Effekten auszustatten. Dennoch wird es sich hier „nur“ um eine Zwischengeneration und keine heimliche „PS6“ handeln. Der Fokus dürfte also klar auf stabilen Frameraten liegen.

Und die zweite Quelle?

Insider-Gaming hat sich nicht nur Toms Beitrag angesehen, sondern eigene Quellen aus der Entwicklerszene befragt und so eine Bestätigung der Angaben erhalten. Testkits, die bereits dem finalen Produkt entsprechen, sollen noch diesen Frühling verteilt werden. Eine Veröffentlichung der Konsole ist für die „Holiday-Season“, was in etwa unserer Weihnachtszeit entspricht, angedacht. Hier wurde allerdings eingeschränkt, dass dieser Termin nur gehalten wird, wenn im zeitlichen Umfeld genug passende Spiele veröffentlicht werden. Da seitens Microsoft keine Zwischenversion ihrer aktuellen Xbox-Generation geplant ist, kann sich Sony ohnehin relativ entspannt zurücklehnen.

Zusammengefasst:

  • Die PS5 Pro setzt auf eine noch nicht erschienene Hardware Generation von AMD
  • Anspruchsvolle Spiele werden mit stabilen, hohen, Frameraten spielbar sein
  • Die Konsole erscheint möglicherweise bereits um die Weihnachtszeit herum

 

Über
Kommentar von Insider-Gaming.com
Quelle
Moore's Law Is Dead Videobeitrag
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