
Visuell verspielt und rätselhaft kreativ
Der Comic-Look trifft auf schräge Effekte, die das Gefühl geben, mitten in einer chaotischen Spielewelt zu stehen. Schön gestaltete Grafiken, ungewöhnliche Perspektiven – „elastisches“ Gameplay, das die Grenzen zwischen 2D und 3D spielerisch verwischen lässt. Was ist überhaupt ein Polygon in dieser Welt? Und warum wirkt alles so dehnbar und formbar?

Meta im besten Sinn – ungewöhnliches Point-and-Click mal anders
Wer glaubt, er kennt Point‑and‑Click, wird überrascht: Die Aufgaben zwingen zu unkonventionellem Denken um voranzukommen. Das Gameplay erschließt sich nicht durch einfache Klicks, sondern durch Spaß an der kreativen Interaktion. Während klassische Adventures meist nur Mausklicks erfordern, setzt Crushed in Time auf ein völlig neues Prinzip: ziehen, zerren, schleudern, formen – die gesamte Spielwelt wird zum Werkzeug. Schubladen öffnet man, indem man Türknäufe durch die Gegend wirft, Möbel verschiebt oder sogar Figuren in die Länge zieht. Dieses „elastische Gameplay“ sorgt für überraschende Lösungen und viel Humor.
Spieler werden richtig reingezogen in eine Welt, in der jeder Gegenstand zur Lösung werden kann – oder einfach zur Verwirrung beiträgt.

Mein Fazit nach der Gamescom: Crushed in Time verbindet humorvollen Meta-Wahn mit kreativen Denkspielen und einem visuell fesselnden Stil. Dass man „richtig reingezogen wird“, spricht für ein optimales Adventure-Gameplay, das Kopf und Lachmuskeln gleichermaßen anspricht. Wer mutig ist im Denken und mag, wenn Wände auf Menschen – und Menschen auf Wände – zukommen, sollte sich dieses Detektivabenteuer 2026 nicht entgehen lassen.
Crushed in Time erscheint 2026 für PC. Bis dahin kann das Spiel auf Steam auf die Wunschliste gesetzt werden.