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Arena of Fate – der LoL-Clon aus dem Hause Crytek?

Ein ganz klares nein! Denn Arena of Fate, welches noch dieses jahr als free-2-play Spiel für PC nd Konsole erscheinen wird, hat an sich selbst keineswegs den Anspruch, eine Art Mini-RPG im MOBA zu sein, in dem der Spieler beinahe schon zum Erwerb von immer neuen Gegenständen, Skins und Fähigkeiten verpflichtet ist, wenn er auf halbwegs mittelmäßigem Niveau noch mithalten möchte. Arena of Fate beschreibt sich selbst als Sportspiel. Wer sich darunter nichts vorstellen kann, dem möchten wir die Bezeichnung „Zwischendurch-MOBA“ in den Mund legen. Dies hat vielerlei Gründe.

Zum einen haben sich die Entwickler Mühe gegeben, wirklich so gut wie alles zu vereinfachen, was sich bei einem MOBA vereinfachen lässt! Ausschweifende, gefühlt kilometerlange Itemlisten wie zum Beispiel bei Smite sucht man hier genauso vergeblich wie Seiten übergreifende Skilltrees. Stattdessen bringt jeder Held sein vorgelegtes Set an, nennen wir es mal besser zu habenden Fähigkeiten mit, die sich zu einem gewissen Grad noch selbst einstellen lassen. Das wars dann aber auch schon. Gut, im späteren Verlauf der Spielrunde, die (hallo Zwischendurch-Spiel) auf ein festes Zeitlimit von maximal 20 Minuten begrenzt ist, können noch insgesamt 5 weitere Kräfte, wie zum Beispiel mehr Leben, Geschwindigkeit oder Rüstung hinzugefügt werden, nach dem Klick darauf und den paar Auflade-Augenblicken, für die man sich nicht zurück in die Base teleportieren muss, beschäftigt man sich mit diesen allerdings auch nie wieder.

Wie oben schon erwähnt, Arena of Fate Runden sind auf 20 Minuten begrenzt. Allerdings gibt es auch Möglichkeiten, das Spiel vorher schon zu beenden, indem man die maximal zu erreichende Punktzahl, 10 insgesamt, erreicht. Dies kann man auf vielfältige Weise tun, klassisch indem man die gegnerischen Türme zerstört, besondere Monster, Titanen genannt, tötet, deren Spawn im Interface angeündigt wird oder die gegnerischen Helden nach allen Regeln der MOBA-Kunst schnetzelt. Pro Titan und Turm gibt es einen Punkt, sieben getötete Gegner ebenfalls einen.

Auch als nicht-MOBA-Spieler hat uns Arena of Fate vor keine große Herausforderung gestellt, uns aber einen Heidenspaß bereitet. Wer wollte nicht schon einmal Von Hellsing mit Cleopatra platt machen? Richtig gehört! Spielbar sind zur Zeit insgesamt 13 Helden, die vielen aus Mythologie, Sagen, Märchen, Geschichte und auch Pop-Kultur ein Begriff sein dürften. Rotkäppchen gegen Sherlock Holmes oder Achilles gegen den großen bösen Wolf, der gerade schon von Tesla persönlich geröstet wird, ist definitiv sehenswert.

Unser Tipp für alle, die zwar Spaß an MOBAs, aber weder den dafür benötigten extrem langen Atem oder den entsprechend leeren Terminplan haben: Es kann sich lohnen, dieses Spiel im Auge zu behalten!

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