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Grafikkarten: Sinkende Kryptowährungskurse

Bald günstiger zu haben?

Aktuell ist der Grafikkartenmarkt gebeutelt von Minern, Scalpern und der Bauteilknappheit. Zumindest ein Punkt der Grafikkartenmisere könnte bald nicht mehr wichtig erscheinen.

Viele PC-Spieler warten schon lange auf bezahlbare Modelle der neusten Pixelbeschleuniger, doch der Markt wird von Schürfern der unzähligen Kryptowährungen, die in den letzten Jahren immer weitere Kurs-Rekorde aufstellte, bestimmt. Einher damit werden auch „Scalper“ angelockt, die mithilfe von Scripten und Bots versuchen, die begehrten Karten günstig zu ergattern, um diese dann mit Aufpreis den Schürfer-Farmen zukommen zu lassen.

Doch ein Trend lässt jetzt auch auf sinkende Preise am Markt hoffen: Der Bitcoin ist erstmals seit letztem Juli unter 35.000 US-Dollar gefallen und auch weitere wichtige Kryptowährungen sind dank staatlicher Restriktionen stark im Wert gesunken. Chipentwickler wie Intel und Bitmain bieten zudem günstigere Alternativen zum Schürfen der Blockchain Währung, sodass darauf zu spekulieren ist, dass sich der Grafikkartenmarkt in den kommenden Wochen durch Verkäufe von Altkarten und geringerer Anfrage etwas erholt.

Diese Information ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, da die Riege der Scalper und damit auch die Verkaufspreise der Bordpartner wie ASUS, EVGA und Co. erst im Laufe des Jahres auf diese Entwicklung reagieren werden. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Entwicklung der Kryptowährungen stark auf den Grafikkartenmarkt auswirken.

Des Weiteren ist auch bei einem Abverkauf der Miningfarm-Grafikkarten Vorsicht geboten. Die Karten arbeiten meist 24/7 unter Vollast. Dabei werden modifizierte Soft- sowie Firmware-Versionen verwendet, die nicht dazu einladen eine gebrauchte Grafikkarte zu erwerben.

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