Im Test: The Last of Us 2


Quelle: Sony

In diesem Test geht es um den Nachfolger des Action-Adventures The Last of Us, das 2013 für die PlayStation 3 und ein Jahr später als Remastered Version für die PS4 erschien.

Bereits 2016 wurde der Nachfolger angekündigt und Entwickler Naughty Dog auch hier wieder heran gezogen. Dennoch dauerte es für Fans eine gefühlte Ewigkeit bis zum finalen Release am 19. Juni diesen Jahres. Das postapokalyptische Amerika ist auch dieses Mal wieder unser Schauplatz – wo soll man auch in einer Welt mit nur wenigen Überlebenden und zahlreichen Zombies großartig hin?

Die Story
Nach dem ersten Teil ist nicht nur in der Realität viel Zeit vergangen. Die verstrichenen Wochen, Monate und Jahre haben auch unseren Hauptcharakter Ellie altern lassen. Ein kurzer Rückblick erinnert noch ein letztes Mal an die Zeit aus dem ersten Teil, in der sie von Joel gerettet wird, bevor ihr Leben für ein potentielles Heilmittel geopfert werden würde.

Doch zurück zum aktuellen Spiel: Da Ellie älter geworden ist, muss sie nun natürlich auch im Alltag der Gemeinschaft mitwirken, Patrouilliengänge absolvieren und währenddessen darauf achten, ob sich die Untoten ungewöhnlich stark vermehrt haben oder ob weiterhin alles so sicher wie möglich ist. Sie muss eben alles tun, was zum Schutz der Stadt beiträgt.

Quelle: Sony

Da eine ausführliche Beschreibung und Bewertung der Story ohne Spoiler nicht möglich ist, findet ihr unter dem „SPOILER“-Tag einen verlängerten Text. Hier kurz zusammengefasst, gehen ihr und die anderen Bewohner auf den eingeteilten Routen die anstehenden Patrouillen nach. Ein besonderes Ereignis zwingt euch dabei jedoch dazu, von eurer Route abzukommen, um diesen Vorgang genauer zu untersuchen. Im Anschluss startet eine regelrechte Verfolgungsjagd auf die Verursacher. Immer wieder spielen natürlich Zombies, andere Überlebende und zwischenmenschliche Beziehungen eine Rolle. Liebe, Hass, Wut und Trauer sind nur einige Gefühle, die im Laufe der Geschichte ausgelöst werden.

Story-Spoiler

Doch nun einmal konkreter! Nach einer Partynacht, die ein wenig ausgeartet ist, ist das morgendliche Aufeinandertreffen mit Dina eher unangenehm. Unsere Ellie, die derweil fast 20 Jahre alt ist, wird aber mit eben jener Dina auf die heutige Route geschickt, um nach dem Rechten zu sehen. Neben einem Schneegestöber und einem gemeinsam entdeckten Gras-Anbaukeller, erfahren Ellie und Dina eine schlimme Nachricht. Joel kehrte nicht von seiner Runde zurück und die Suche beginnt. Dennoch möchten wir die wichtigen Story-Elemente nicht vorwegnehmen und überspringen daher einige Schlüsselszenen. Wir finden uns letzten Endes mit einer neuen Mission in Seattle wieder. Da die Welt da draußen gefährlich ist, werdet ihr von Dina begleitet. Immer wieder wird im Laufe der Geschichte deutlich, welche Gefühle die beiden für einander haben und der Entwickler scheut sich auch nicht davor, dies zu zeigen!

Quelle: Sony

Dennoch lauern zahlreiche Gefahren. Neben den ganzen Untoten natürlich auch Gruppierungen, die ihre Lager und Stellungen verteidigen wollen und es auf euch abgesehen haben. Der Witz an der Sache: sie sind auf der Suche nach Ellie und wissen nicht, dass sie sie schon einmal in ihren Händen hatten. So gibt es den Postapokalyptischen Schlagabtausch mit eben allem, was so zur Verfügung steht. Waffen, Kolben, Messer, Äxte und vieles mehr.

Doch wie geht es weiter? Werden Ellie und Dina ihre neue Mission erfüllen und finden, wonach sie suchen? Dies werden wir an dieser Stelle nicht verraten und überlassen den Rest dann doch euch!

 

Die Spielmechanik

Wie in eigentlich jedem Zombie-Survival Spiel, gibt es auch hier die typischen Elemente und Möglichkeiten, die nicht fehlen dürfen. So verwundert es nicht, dass ihr auf altbekannte Zombie-Typen stoßt, die ihre entsprechenden Eigenschaften aus dem ersten Teil behalten haben. Wie immer geht es ums Überleben. Auch im zweiten Teil von The Last of Us hat Ellie dafür die verschiedensten Hilfsmittel zur Verfügung. Über das Fertigungsmenü stellt ihr Medikits, Rauchbomben, Schalldämpfer, Molotow-Cocktails und vieles weiteres her. Für den nötigen Bums, wenn es mit dem lautlosen Kill nicht so geklappt hat und ihr die Zombieherde am Hintern kleben habt, gibt es dann noch das breite Waffenarsenal. Neben der Standardmäßigen Pistole und diversen Nahkampfwaffen, habt ihr unter anderem Zugriff auf ein Gewehr, eine Schrotflinte, einen Revolver und einen Bogen. Jede Waffe lässt sich optimieren bzw. pimpen. Dafür ist es natürlich unerlässlich, dass ihr die Augen offen haltet, um so alle dafür notwenidgen Teile zu finden. Gleiches gilt auch für die vorher erwähnten Hilfsmittel.

Neben diesen Gegenständen findet ihr mit eurem Charakter auch Pillen, die wie Talentpunkte fungieren. Dank verschiedener Survival-Zeitschriften könnt ihr euch, zu eurem Spielstil passend, skillen. Doch habt stets in Erinnerung, dass im nächsten Haus, hinter dem nächsten Regal – eigentlich überall – der nächste Gegner nur darauf wartet, euch den Garaus zu machen. Daher ist es erforderlich, die Materialien in einer ruhigen Minute und in Sicherheit zu fertigen. Natürlich ist dies nicht immer möglich, aber es gibt ja auch die Möglichkeit der Flucht und des Rückzugs.

Der typische Hau-Drauf-Spieler dürfte keinen Spaß an the Last of Us 2 finden, da das Spielprinzip es verständlicher Weise einfach nicht hergibt. Jeder Schritt und jede Handlung sollte mit Bedacht, und mit Hinblick auf die potenziellen Folgen, vorausschauend ausgeführt werden.

Quelle: Sony, Twitter

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