Nüchtern betrachtet: Details zur PlayStation 5


Vergangene Woche gab Mark Cerny gegenüber Peter Rubin von Wired die ersten Details zur kommenden PlayStation bekannt. Mark Cerny war bereits leitender Systemarchitekt der PlayStation 4 und scheint auch bei der neuen PlayStation seine Finger im Spiel zu haben. Ich werde die Konsole einfachheitshalber mal PlayStation 5 nennen. Seitdem wird spekuliert was das Zeug hält. Also ein ein guter Grund das Ganze einmal nüchtern zu betrachten.

Was soll die PlayStation 5 alles können und haben?

  • CPU – AMD Ryzen 3xxx/Zen-2
  • GPU – AMD Navi mit Ray Tracing Support
  • 8K Support
  • 3D Audio Chip
  • Speicher – SSD
  • Optisches Laufwerk
  • Abwärtskompatibilität

Gehen wir die Punkte Schritt für Schritt durch.

CPU: AMD statt Intel

AMD behauptet sich gerade in den letzten Jahren mit der Kernanzahl gegenüber Intel und bringt Bewegung in den CPU-Markt. Die CPUs von AMD liegen im Preis- Leistungsverhältnis weit vor Intel. Daher ist es wenig überraschen, dass Sony erneut auf AMD setzen wird. 

Sony Conference E3 2013

GPU: AMD Navi

Dass es bei einem AMD CPU sinnvoll ist auch eine AMD Grafikkarte zu verwenden, hat die vorangegangen Generation gezeigt. Sie bilden im Verbund eine perfekte Harmonie und steigern die Gesamtperformance im Vergleich zum Einzeleinsatz.

Navi soll die Vega-Reihe ablösen und mit noch mehr Rechenleistung daherkommen. Dass RayTracing nicht nur von NVIDIA Karten eingesetzt werden kann, hat AMD ebenfalls schon bewiesen. Ein wichtiger Schritt für die Spieleentwicklung, da nun ein großer Markt damit abgedeckt werden kann. Aber bei einem 8K Support von wirklich nativen 8K (8192×4320) auszugehen, ist dann wohl doch eher Wunschdenken. Aktuelle High-End PC-Hardware schafft es gerade mal Spiele in UHD* (3840×2160) darzustellen. Und auch hier müssen in den meisten Fällen Abstriche bei den Frames pro Sekunde gemacht werden. Man darf also davon ausgehen, dass Sony ein Upscaling anstrebt, die das Bild nur optisch aufhübschen. Wobei UHD2* vermutlich eher der Medienwiedergabe wir Netflix, Amazon Prime Video oder Blu-Ray vorbehalten sein wird.

Bildquelle: Wikipedia

*Kurze Erklärung warum ich jetzt von UHD und nicht 4K spreche:
4K beschreibt eine Auflösung von 4096×2160,
im Heimbereich wird jedoch zu 99% der Fälle nur eine Auflösung von 3840×2160 verwendet.
Deswegen ist hier UHD die korrekte Definiton. UHD2 wäre eine Auflösung von 7680×4320 und nicht wie oft genanntes 8K. Das hat wie bereits gesagt eine Auflösung von 8192×4320.

3D Audio Chip

Der verwendete Audio Chip soll das Spielerlebnis “neu definieren”. Die Beschreibung liest sich wie eine Art von Dolby Atmos. Dolby Atmos erlaubt es unzählige Tonspuren übereinander und nebenher laufen zu lassen. So können einzelne Elemente gezielt auf Bereiche im Raum ausgegeben werden.

Auf der nächsten Seite geht es weiter mit…

  • SSD statt HDD
  • Optisches Laufwerk
  • Abwärtskompatibilität
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