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Review: Need for Speed (2015)

Nach einem Jahr kreativer Schaffenspause präsentiert und Electronic Arts nun wieder ein neues Need for Speed. Hierbei will man sich auf die guten Elemente der Vergangenheit beruhen und will quasi back to the roots zu Zeiten eines Need for Speed: Underground. Doch gelingt dies auch oder finden wir nur einen weiteren Need for Speed Teil in der Serie? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben wir uns die Playstation 4 Variante einmal genauer angesehen.

Wir finden uns in Ventura Bay wieder und wollen wieder vom Rookie zum Meister des Untergrund-Racings werden. Soweit also keine all zu neue „Story“, wenn man es überhaupt so betiteln möchte. Das Arcade-Rennspiel bietet uns im Singleplayer eine Gesamtspieldauer von ca. 18-20 Stunden, je nach Können und Nutzen verschiedener Mechaniken auch weniger. Auffällig dabei ist, dass unsere Rennen und freien Fahrten jedoch ausschließlich Nachts stattfinden, was natürlich nett anzusehen ist, jedoch ein Wechsel zwischen Tag und Nacht nach heutigen Designaspekten definitiv drin gewesen wäre. Netter Nebeneffekt an der Nacht sind die Spiegelungen und Lichtreflexe, die hier sehr gut zur Geltung kommen.

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Die noch anfänglich Charmanten Charaktere, die euch auf eurem Weg zum Meister-Fahrer unterstützen, seht Ihr in regelmäßigen Abständen in kleinen Zwischensequenzen aus der Ego-Perspektive. Euer eigener Charakter ist jedoch komplett Stumm und kann in keinster Weise mit den anderen realen Schauspielern, die für die Sequenzen genommen worden sind, interagieren. So seid Ihr also vielmehr ein Teilhaber der Ereignisse, als ein aktives Mitglied, auch wenn Ihr direkt angesprochen werdet, um euch zum Beispiel einigen Szenepersönlichkeiten vorzustellen. Um der Beste und Schnellste in Ventura Bay zu werden könnt Ihr euch hier einer Richtung oder Idol quasi anschließen und diesem Nacheifern. Steht Ihr mehr auf PS oder doch auf das schniecke Design eures Flitzers? Findet es heraus und geht euren Weg!

Need for Speed 2015 bietet euch 80 Solorennen, 50 Ränge um am Ende der Beste zu sein sowie über 50 Karren, die es zu tunen und designen gilt. Doch Vorsicht! In eurer Garage ist Platz für genau 5 Wagen, ein XXL-Fuhrpark ist somit ausgeschlossen. Man will, dass der Spieler sich mehr auf wichtige Elemente des Spiels beschränkt und nicht zu einem Sammler von Autos wird oder würdet Ihr mehr als 50 Wagen komplett tunen, lackieren und umdesignen? Wohl nicht. Daher sehen wir diese Limitierung eher positiv an, was euch jedoch auch die Möglichkeit gibt im späteren Verlauf des Spiels eure Beginner Wagen einfach zu verkaufen und neue Schmuckstücke zu erwerben!

Kommen wir zu den Sachen auf die es ankommt: Tuning wäre da die Nummer 1: Klar kann man auch so mit einem Auto fahren, aber 1. sieht das mega öde aus und 2. will man auch irgendwann ein wenig schneller werden! Das Teiletuning ist dabei kein Hexenwerk. Wir schnappen und die Teile, die die meisten Pluspunkte bringen und sehen die Pferdestärken nach oben schnellen. Dennoch sind hier Möglichkeiten gegeben die Bremsstärke, den Reifendruck und z. B. die Fahrwerkhöhe anzupassen. Wem das nicht zusagt kann auch den Regler zwischen „Grip“ und „Drift“ hin und her schieben, um so das perfekte Setup für sich zu finden. Wählt also weise! Für Spieler die gern selber schalten, bietet NFS hier jedoch keine Funktion – alle Karren laufen via Automatik! Optisch stehen euch unzählige Beklebungen und Aufdrucke zur Verfügung. Schwieriger wird es hier schon wenn es an die Karosserie geht. Die Anzahl der Teile ist hier vergleichsweise doch gering. Bei einigen Wagen ist es euch nicht einmal möglich wirklich alle Teile zu verbauen, da das Anbringen eines Spoilers z. B. einfach von Beginn an ausgeschlossen ist.

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