Mein Weg zum Hearthstone-ProGamer – die Tagebücher der Neuen (Eintrag 1, 19.4.2014)


Ratet mal, was im nächsten Zug gesheeped wurde...

Mein Weg zum Hearthstone-ProGamer – die Tagebücher der Neuen

…oder so ähnlich, ähem. Aber mal von vorne. Was mache ich hier eigentlich? Meine Memoiren verfassen wäre etwas zu schwermütig formuliert, mein Manifest zu hochtrabend. Also nennen wir es einfach – meine Aufzeichnungen. Ja, das passt vielleicht ganz gut. Nicht zu hochgestochen, nicht zu under-rated (obwohl – geht das überhaupt?)

Aber zum Anfang der Geschichte: Ein guter Twitter-Freund und Let’s Player/Seitenunterhalter

fragte mich vor ein paar Tagen, ob ich nicht Lust hätte, bei seinem Hearthstone-Turnier mitzuspielen. Nun – Lust hätte ich tendenziell natürlich schon, aber mit dem Talent ist das eine andere Sache, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich von dem Spiel zwar schon gehört, es schon in diversen Demonstrationen gesehen, es allerdings noch nie selbst gespielt. Und dennoch habe ich zugesagt. Aus Dummheit, Unwissenheit, grenzenloser Selbstüberschätzung? Man weiß es nicht – Fakt ist jedoch, ich habe zugesagt. Und war deswegen sozusagen dazu gezwungen, mir Hearthstone zu installieren.

 

Ratet mal, was im nächsten Zug gesheeped wurde...
Ratet mal, was im nächsten Zug gesheeped wurde…

 

Nun kann man ja meinen, ich hätte ahnen können, was mich erwartet hat. Immerhin habe ich das Spiel schon gesehen, sowohl live live (also Freunde dabei über die Schulter geguckt) als auch „live“ (aka. In diversen Streams). Aber nichts davon hat mich auf DAS HIER vorbereiten können! Als passionierte Magic-Spielerin, die noch mit Trading-Card-Games und nächtelangen Pen&Paper-Sessions aufgewachsen ist, war mir das Prinzip von Hearthstone natürlich direkt „irgendwie“ vertraut, aber den Adrenalinschub beim ersten Casual-Kampf kann man nun mal einfach nicht auswürfeln. Ebenso wenig wie das Gefühl, wenn der 11/9er-Taunt, den man gerade hochgezogen hat, mal eben gesheeped wird. Grummel >dreckiges Schimpfwort< nach Wahl bitte >hier< einfügen! Das kann ich so nicht auf mir sitzen lassen! Auf in den nächsten Kampf!

Und genau so geht es mir seit ungefähr 5 Stunden. Unterbrochen lediglich von einer kurzen Teepause. Und mit dem diebischen Lachen meiner Freunde auf den Ohren, die mir prophezeien, dass das alles noch viel schlimmer werden wird. Oha…

Zum aktuellen Zeitpunkt ist mein Paladin Level 12, mein Rogue knapp auf 6 und als ich gerade die aktuellen Daten der anderen Klassen nachgucken wollte, musste ich feststellen, dass Hearthstone mich gekickt hat – wegen Inaktivität. Fühlt es sich so an, versetzt zu werden? Ich werde diesem Gefühl auf den Grund gehen. Macht euch auf sowas wie eine regelmäßige Reihe gefasst!

Hearthstone neu ladend – Linnet!

Vorherige Newseule.de wünscht ein frohes Osterfest 2014
Nächste Mein Weg zum Hearthstone-ProGamer – die Tagebücher der Neuen, Tag 2

Noch keine Kommentare

Einen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.