Im Test: FIFA 21 – Electronic Arts


Quelle: EA

Alle Jahre wieder… kommt nicht nur das Christkind, sondern auch ein neuer Teil von EA’s Fifa auf den Markt.

In diesem Jahr kann sich das Lizenzpaket von EA’s Evergreen wieder sehen lassen. Mit im Gepäck sind mehr als 17.000 offizielle Spieler, über 700 Teams mit 90+ Stadien und das bei über 30 Ligen. Dazu gesellen sich bekannte Fußballwettbewerbe, wie die UEFA Champions League gepaart mit der UEFA Europa League, sowie die CONMEBOL Libertadores, die CONMEBOL Sudamericana, die Bundesliga, die Premier League und die LaLiga Santander.

Singleplayer

Fifa ist für viele einfach die typische Fußballsimulation, die man abends Mal mit Freunden als kleines Turnier auf der Couch startet oder eben online gegen die ganze Welt spielt. Natürlich gibt es dennoch auch wieder den Singleplayer-Modus, der euch einiges an Zeit abverlangen dürfte.

Der Karrieremodus
Wie der Name schon sagt, geht es darum, sich einen Namen zu machen. Dabei habt ihr mehrere Möglichkeiten: Als Spieler oder aber als Manager. Eure Spielerkarriere startet ihr als typischer Jungspund, den aktuell außer eurer Kreativität niemand kennt. Individualisierbar dank verschiedenster Modell-Vorlagen, baut ihr euch so zunächst optisch euren Spieler der Wahl. Dabei wählt ihr auch elementare Eigenschaften, wie Trikot-Nummer, Lieblingsverein, Position, usw…

Nun gilt es, den Spieler bekannter zu machen. Je nach Position gelten dafür verschiedene Aufgaben, die einem der Trainer stellt. Im Idealfall erfüllt ihr diese, sichert euch weitere Spielzeit auf dem Platz und steigert so weiter euren Marktwert und die Chance auf einen Platz in der Nationalmannschaft. Entscheidet mit der Wahl eures Lieblingsvereins selbst, in welchem ihr eure Karriere startet. Viel Spielzeit, bedeutet mehr Erfahrung und Chancen euch zu präsentieren und so den Wert zu steigern. In unserer Spieler-Testsaison steigerten wir so unseren Wert um mehr als 1200% auf 47 Millionen. Wie realistisch diese Entwicklung wirklich ist, sei mal dahingestellt. Ihr managt dabei euren Spieler zusätzlich in weiteren Aspekten:

Welche Trainingseinheiten wollt ihr verwenden, um welche Stats zu pushen und so noch besser eurer Rolle gerecht zu werden. Dafür stehen eine Vielzahl an Einheiten zur Verfügung. Diese lassen sich aber auch simulieren, wenn ihr diese nicht das x-te Mal hintereinander spielen möchten. Als Grundlage wird immer eurer bestes Ergebnis genommen (D [schlecht] bis A [super]).

Ebenfalls könnt ihr Leihen anfragen, um so anderswo ggf. mehr Spielzeit zu erhalten oder einfach ein anderes Umfeld kennenzulernen. Außerdem ist es euch als Spieler möglich, um einen Transfer zu bitten. Über den Ausgang dieser Anfragen entscheidet jedoch zuletzt der Trainer eures aktuellen Clubs. Beachtet, dass ihr zu jedem Spiel die Entscheidung habt, ob ihr in der Spielerkarriere nur euren Spieler oder das ganze Team steuern wollt. Auch eine Simulation des Spieltags ist machbar, so müsstet ihr jedoch mit dem errechneten Ergebnis leben, selbst, wenn ihr es allein besser hinbekommen hättet. Wenn ihr euren Spieler schonen wollt, steht die “Auswechslung”-Funktion bereit, sodass der Trainer euch bei der nächsten Unterbrechung ersetzen kann.

Quelle: EA

Ein nicht unwichtiger Aspekt ist die Möglichkeit, die eigene Karriere zu beenden und so in die Managerkarriere umzuschwenken. Diese steht euch jedoch auch zu Beginn, wie bereits gesagt, direkt zur Auswahl. Hier sind die Aufgaben breit gefächert, denn es gibt als Manager eines Fußballclubs ohne Ende zu tun. Im Finanzmanagement gab es einige kleine Verbesserungen, insbesondere zum Saisonstart. So können Finanzspritzen anders verteilt werden, als es noch im Vorgänger der Fall war.

Die Terminplanung ist für den Manager von Morgen das A und O. Findet eine gute Mischung zwischen Testspielen, Trainings, Liga- und Pokalspielen sowie ausreichende Ruhe- und Regenerationstage. Oft kommt einem da eine 7-Tage-Woche schnell zu kurz vor. Die drei Werte, die ihr dabei im Auge behalten solltet, sind Bissigkeit, Fitness und Moral. Die Bissigkeit bewirkt,  dass deine Spieler in den entscheidenden Spielabschnitten noch einmal alles auch sich rausholen und sich nicht hängen lassen. Wenn es hart auf hart kommt, gilt ein hoher Bissigkeitswert demnach schon einmal als dicker Pluspunkt. Hierfür wurde das Trainingssystem überarbeitet, um so den neuen Wert optimal mit zu implementieren.

EA will sich mit FIFA 21 noch näher an dem realen Fußballgeschehen orientieren. So wundert es auch nicht, dass es eine Überarbeitung der Transfers gegeben hat. Neue Optionen gewähren mehr Abwechslung und Chancen zum Beispiel junge Spieler aufzubauen und zum Nachwuchsstar zu machen. Die Stärkung des Kaders steht dabei selbstverständlich an vorderster Stelle.

Beide Modi bieten ihren Reiz. Wer sich jedoch auf entspannte Runden Bällekicken einstellt, sollte eher die Spielerkarriere bevorzugen. Wie beschrieben, besteht dennoch die Chance, das ganze Team zu steuern und zum Sieg zu führen.

Wer es ganz schnell mag, kann den plumpen Anstoß Modus wählen. Allein oder gegen einen Freund – Teams wählen, Optionen festlegen und ab dafür. Natürlich geht das auch gegen die KI, wenn ihr mal niemanden zu Hand habt oder vom Online-Modus absehen wollt. Zahlreiche Skill-Spiele und Trainingseinheiten fördern darüber hinaus eure Spielstärke und ihr lernt einige Tricks.

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