Im Test: Star Wars: Episode I – Racer für Nintendo Switch


Quelle: Aspyr Media

Vor langer Zeit, auf einem kleinen Entertainment-Kasten: Rasante Zeiten waren das damals, als mit Fullspeed über Fremde Planeten geheizt wurde. Die Rede ist nicht von F-Zero oder Wipeout, sondern von Star Wars Episode I: Racer. Doch dieses Mal nicht für Nintendo 64, Sega Dreamcast oder PC. Denn 20 Jahre später erschien das Spiel auf PlayStation 4 und nach einer Verschiebung endlich auf Nintendo Switch. Und genau die Switch-Version wurde nun ausführlich getestet.

Remaster oder ein neues Spiel?

Kleine Zwischensequenzen tragen zur Atmosphäre bei – Quelle: Asypr Media

Für den Nintendo Switch-Port wurde allem Anschein nach die Dreamcast-Version aus dem Jahr 2000 verwendet. Gerade Spieler, die Star Wars Episode I: Racer auf dem Nintendo 64 gespielt haben, dürfte das besonders freuen. Die Dreamcast-Version hatte im Gegensatz zum N64-Modul kleine Videosequenzen vor jedem Rennen. In diesen Videos stellen sich nicht nur ikonische Veranstalter vor, sondern auch Sponsoren, welche die angespannte Rennatmosphäre zu Beginn auflockern und euch noch tiefer in das Universum eintauchen lassen.

Das Gameplay hat sich nicht verändert und so können die Rennveteranen unter euch auf ihr Muscle-Memory zurückgreifen. In meinen ersten Spielminuten kamen sofort die zahlreichen Erinnerungen an lange Renn-Nachmittage zurück. Jede Kurve und jedes Hindernis war noch genau an der gleichen Stelle, wie vor 20 Jahren. Einzig die Tastenbelegung hat sich geändert, was aufgrund des damaligen Controller-Designs kaum verwunderlich ist. Doch bekommt man bereits nach wenigen Rennen ein Gespür dafür und kann sich zur Not die Tastenbelegung noch einmal anzeigen lassen oder über das Switch-Menü nach Belieben anpassen.

Mit genug Schwung hebt ihr sogar ab – Quelle: Aspyr Media

Vorsicht bei zu hohen Geschwindigkeiten – Quelle: Aspyr Media

Das Spiel kurz erklärt

Da die Versionen für Nintendo Switch und PlayStation 4 Portierungen des Originals aus dem Jahr 2000 sind, hat sich am Spiel nichts geändert. Es gibt 25 Strecken verteilt auf acht Planeten in vier Rennklassen. Diese schaltet ihr über den Turnier-Modus nacheinander frei. Die Anzahl der zur Auswahl stehenden Fahrer ist ebenfalls vom Absolvieren der Turniere abhängig. Ihr müsst jedoch auf dem ersten Platz kommen, um den Favoriten der Strecke freizuschalten. Gerade auf den späteren Strecken ist das eine große Herausforderung.

Watto hat neue Teile für euren Renner – Quelle: Aspyr Media

Um nicht von den anderen Fahrern abgehängt zu werden, könnt ihr euren Podrenner mit neuen Teilen verbessern. So lassen sich nicht nur das Handling und die Geschwindigkeit anpassen, sondern auch die Kühlung und Reparaturzeit. Gerade die letzten beiden sind essenziell. Die Kühlung sorgt dafür, dass die Triebwerke nach dem Einsatz des Turbos schneller abkühlen. Überhitzen die Triebwerke, nehmen sie Schaden und müssen repariert werden und das kostet Geschwindigkeit und Zeit.

Neue Teile gibt es in Wattos Shop. Diese kosten zwar deutlich mehr, sind aber auch meistens effizienter. Sollten euch die nötigen Truguts fehlen, könnt ihr dem Schrottplatz einen Besuch abstatten. Gebrauchte Teile sind, je nach Zustand recht günstig zu haben und gewähren manchmal eine überraschend hohe Verbesserung.

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