Im Test: Zombie Army 4 – Dead War


Zombie Army 4: Dead War führt euch dieses Mal nach Italien im Jahr 1946. Im Jahr zuvor wurde Hitlers „Plan Z“ verhindert, trotzdem machen euch erneut seine Zombie-Horden das Überleben zur Hölle.

Die Story

Die alternative Geschichte der Zombie Army Trilogie wird in Zombie Army 4: Dead War fortgeführt. Dabei begebt ihr euch nach Italien, wo ihr unter anderem in den Kanälen Venedigs und in einem Zoo auf die Mächte der Finsternis trifft. Die Kampagne ist alleine spielbar, kann aber mit bis zu drei weiteren Freunden im Koop-Modus bestritten werden.

Nicht nur normale Zombies machen euch das Leben schwer, sondern auch Schattendämonen, Selbstmörder-Zombies und vieles mehr. Um diese zu besiegen, stehen euch diverse Waffen zur Verfügung, die ihr mit besonderen Fähigkeiten, wie etwa Blitzen, ausstatten könnt. Der Nahkampf wurde im Vergleich zum Vorgänger verbessert, damit ihr euch in brenzligen Situationen dennoch wehren könnt. Je weiter euer Fortschritt ist, umso mehr kann euer Charakter angepasst werden. Auch die bekannte Röntgenkill-Kamera wurde wieder eingefügt.

Das Spiel

Zuerst könnt ihr eure Spielfigur erstellen und ausrüsten. Dafür habt ihr vier Charaktere zur Auswahl und euch stehen insgesamt drei Waffengattungen zur Verfügung: Gewehre, Sekundärbewaffnung (Maschinenpistole, Schrotflinte) und Pistolen. Zu guter Letzt könnt ihr euch noch eine Bonusfähigkeit aussuchen. Weitere Charaktere und Waffen erhaltet ihr durch den Kauft eines Season-Passes, die aber auch einzeln erhältlich sind.

Zum Spielstart geht es erst einmal gemäßigt los, denn auf euch warten zwei Zonen mit Zombies, an denen ihr in Ruhe eure Fertigkeiten mit dem Scharfschützengewehr ausprobieren könnt. Sobald ihr diese erledigt habt, begebt ihr euch zum ersten Kontrollpunkt. Dort sollt ihr in einen Zug steigen, welcher aber durch einen Zombie-Angriff verunglückt ist. Diese erste Zombie-Horde will euch an den Kragen. Ab jetzt heißt es sich den Weg frei zu schießen und die Level beenden. Verlaufen kann man sich nicht wirklich, da die Karten sehr schlauchartig aufgebaut sind. Sollte man trotzdem mal einen größeren Bereich haben oder mehrere Wege finden, empfiehlt es sich ruhig alles durchzusuchen, da überall Belohnungen versteckt sind. Mit der Zeit erhöht sich der Schwierigkeitsgrad der Zombie-Horden. Beim Zombie-Panzer bin ich allerdings selber vom glauben abgefallen. Als ob die Zombies nicht reichen, tauchen nach einiger Zeit mutierte Panzer auf, die eine enorme Feuerkraft haben und nicht ganz einfach zu knacken sind. Diese haben nämlich nur zwei Schwachstellen, die man mit viel Munition zerstören kann.

Es macht auf jeden Fall sehr viel Spaß, vor allem im Koop-Modus mit Freunden zusammen. Den Schwierigkeitsgrad kann man extra für die Anzahl der Spieler anpassen, damit das Spiel nicht zu leicht wird. Der Missionen-Modus ist in etwa zwölf Stunden recht schnell durchgespielt, doch bietet euch der Horden-Modus mit seinen unzähligen Zombie-Wellen ebenso unzählig viele Stunden Spielspaß. Denn je höher das Level, umso schwieriger wird es. Für Zombie Army 4: Dead War sind bereits weitere Zusatzinhalte geplant. Die erste neue Kampagnen-Mission Terror-Lab erschien bereits am 10.03.2020.

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