Im Test: Animal Crossing New Horizons


Viele haben bereits ihr neues Inselleben begonnen, demnächst starten Weitere ihre Reise und einige von euch überlegen noch. Die Rede ist natürlich von Animal Crossing: New Horizons. Wir haben das „Reif-für-die-Insel-Paket“ direkt am ersten Tag gebucht und können euch somit bereits einen Einblick geben.

Animal Crossing ist eine Simulationsspiel-Reihe von Nintendo. Das erste Spiel war 2001 auf der Nintendo 64 spielbar. Weitere Versionen folgten für Gamecube, Wii, Nintendo DS, Nintendo 3DS und sogar Smartphones. Der neueste Teil ist am 20. März 2020 für Nintendo Switch erschienen und bietet einige Neuerungen. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Veränderungen könnt ihr bereits bei uns nachlesen.

Der Spielinhalt

Animal Crossing AngelnIn Animal Crossing: New Horizons erstellt ihr euch einen Charakter, zieht auf eine von euch ausgesuchte einsame Insel und baut dort eine Infrastruktur auf. Ihr seid der Inselsprecher und fällt somit die Entscheidungen, wie z.B. wer an welchem Ort wohnen darf, wo der Supermarkt gebaut wird oder wie die Insel gestaltet werden soll. Das bedeutet allerdings auch Verantwortung, wodurch ihr die Bauten finanziell und materiell unterstützen müsst. Um Geld zu verdienen, die sogenannten „Sternis“, könnt ihr unter anderem Fische angeln, Insekten fangen oder Muscheln sammeln und diese anschließend verkaufen. Zum Angeln und weiteren Aktivitäten braucht ihr zunächst Werkzeuge wie eine Angel, die ihr euch selbst herstellen könnt.

Dafür sammelt ihr Materialien, die auf eurer Insel zu finden sind. Teilweise benötigt ihr Äste, die ihr durch das Schütteln von Bäumen erhaltet. Um an größere Holzstücke zu kommen, muss der eine oder andere Baum auch mal gefällt werden. Steine können ebenfalls zerschlagen werden, um auch dort wichtige Materialen zu erhalten. Neben Werkzeugen könnt ihr euch auch eine Vielzahl anderer Dinge herstellen, wie beispielsweise Möbel oder Kleidungsstücke. Das Besondere bei allen Animal Crossing Spielen ist, dass diese in Echtzeit ablaufen, sprich eine Stunde im echten Leben ist auch eine Stunde im Spiel. Dadurch lehrt uns Animal Crossing Geduld und wird nicht so schnell langweilig. Gut Ding will Weile haben – Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut!

Der Spielbeginn

Animal CrossingAm Anfang erstellt ihr euch euren Charakter. Dafür könnt ihr das Geschlecht wählen und aus unterschiedlichen Hautfarben, Frisuren, Haar- und Augenfarben, Augenformen, Nase, Mund und Gesichtsform eure Favoriten aussuchen. Im Spiel ist es jederzeit möglich euer Aussehen und euer Geschlecht zu ändern und somit die Haare mal offen, als Zopf oder kurz zu tragen. Im weiteren Spielverlauf werden weitere Frisuren und Farben freigeschaltet. Seid ihr fertig mit eurem Aussehen und persönlichen Angaben werden euch vier zufällige Inselformen vorgeschlagen, aus denen ihr eure neue Heimat aussuchen sollt. Vorab sollt ihr noch festlegen, ob ihr auf der Nord- oder Südhalbkugel der Erde leben wollt. Dies hat Auswirkungen auf die Jahreszeiten, da Sommer und Winter auf der Südhalbkugel vertauscht sind (Sommer = Winter). Danach geht es sofort per Flugzeug los. Ihr landet dann schon gleich mit zwei zufälligen tierischen Nachbarn, die mit euch auf der Insel leben möchten. Gleich zu Beginn begrüßt euch Tom Nook, der euch das Inselleben näherbringt und eine Abstimmung zur Namensfindung für die Insel durchführt. Da eure Stimme immer gewinnt, soltet ihr euch vorher gut überlegen, wie ihr die Insel nennen wollt.

Ihr bekommt von Tom Nook euer Zelt überreicht, das ihr überall aufschlagen könnt, wo ihr wollt. Sucht euch aus, ob ihr am Strand, im Wald oder direkt neben dem Festplatz wohnen möchtet. Die Zelte eurer tierischen Nachbarn dürft ihr auch aufstellen und könnt somit selbst über die Gestaltung entscheiden. Einzig der Festplatz mit dem Servicecenter ist bereits festgelegt. Haben alle ihren Wohnort gefunden, geht es direkt los mit dem Materialiensammeln, um eine Party zum Einzug zu feiern. Sammelt essbare Früchte und Holz für ein Lagerfeuer und bringt diese Tom Nook. Nachts lässt es sich besser Feiern, weshalb sich die Uhrzeit automatisch auf den Abend vorstellt. Habt ihr genug von der feierlichen Stimmung, könnt ihr euch in eurem Zelt schlafen legen und das eigentliche Spiel fängt an.

Ab jetzt beginnt die Echtzeit im Spiel. Nun geht es darum, der Insel Leben einzuhauchen. Sammelt Fische und Insekten und spendet sie, damit irgendwann ein Museum eröffnet wird. Verdient genügend Sternis, um euer Zelt in ein richtiges Massivbau-Haus umzuwandeln und stetig zu vergrößern. Sammelt genug Materialien, damit ein Laden eröffnet werden kann, in dem ihr auch einkaufen könnt. Und viele weitere Dinge….

Weiter geht es auf…

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