Im Test: Pandemic


Die Technik

Die Grafik und Animation wurde sehr einfach gehalten. Die Spielcharaktere ziehen von Feld zu Feld und der Bildschirm blinkt grün bei einer Epidemie, aber es sind sonst keine Videos oder spannende Effekte zu erwarten. Es bleibt somit mehr der Brettspielcharakter erhalten.

 

Es braucht teilweise mehrere Anläufe, bis man mit dem Analog-Stick des Joy-Cons die richtige Stadt anpeilt. Als Handheld kann man super den Touchscreen der Switch nutzen, um diesem Problem aus dem Weg zu gehen. Solange man seinen Zug noch nicht beendet hat, kann man seine Aktionen rückgängig machen und doch eine neue Strategie verfolgen. Insbesondere hilfreich, wen man einen Fehler gemacht oder etwas übersehen hat. Das Spiel lässt auch mehr ins Spielbrett reinzoomen, damit man unter anderem die Städtenamen besser lesen kann, was vermutlich auch etwas der Schriftart geschuldet ist.

Im September ist bereits ein Update geplant. Wie auch bei der Brettspielvariante, folgt demnächst „Auf Messers Schneide“, das einen neuen unerforschten Erreger, weitere Ereigniskarten und neue Spielcharaktere mitbringt.

Unsere Bewertung

Für Fans von Strategie-Spielen, denen lösungsorientiertes Vorgehen wichtig und Story & Animation unwichtig sind, ist Pandemic interessant. Wer sich davon verführen lässt, die Menschheit auch auf einer höheren Schwierigkeitsstufe zu retten, dem wird nicht langweilig. Wer Abwechslung und Spannung braucht, wird mit Pandemic allerdings nicht glücklich. Es ist und bleibt ein Brettspiel, welches bei einem Spieleabend mit Freunden nicht fehlen sollte, damit der Teamgeist gestärkt wird, bevor man sich bei Monopoly gegenseitig den Kopf abreißt.
Spielspaß 8.8
Umfang 7.0
Grafik 5.5
Steuerung 8.8
PRO
+ Brettspielcharakter bleibt erhalten
+ Rückgängigmachen von Zügen
+ Gute Übersicht
+ lokaler Mehrspielermodus
+ fünf Schwierigkeitsstufen
CONTRA
- kein richtiges Tutorial
- schwerere Steuerung am TV
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