Im Test: Dr. Mario World


Wir schreiben das Jahr 1990. Auf vielen heimischen Nintendo Entertainment Systemen breitet sich eine Horde Viren aus und es gibt nur einen, der diese Plage aufhalten kann: Dr. Mario! Durch seinen unerschöpflichen Vorrat an Kapseln, konnte der Virenbefall eingedämmt werden. Auch auf späteren Nintendo Konsolen wurde die Ausbreitung verhindert.

Doch nun bahnt sich eine neue Gefahr an. Die Viren von damals haben Mobiltelefone für sich entdeckt. Denn seit dem 12 Juli diesen Jahres heißt es wieder: Ein Job für Dr. Mario! Im Test erfahrt ihr, ob er mit Dr. Mario World einen Volltreffer landet oder doch nur eine Enttäuschung ist.

Dr. Mario bitte in die Notaufnahme

Auch in der Mobile Version der Dr. Mario Serie bleibt die Hintergrundgeschichte überschaubar. Viren breiten sich im Pilzkönigreich aus, machen keinen Halt von Gumbas, Koopas und Toads. Neben den drei original Viren rot, blau und gelb, haben sich dieses Mal weitere Farben dazu gesellt.

Mario packt wieder seinen Doktortitel und Kittel aus und versucht der Plage Herr zu werden. Dieses Mal ist Mario aber nicht alleine. An seine Seite gesellen sich die beiden Doktoren Dr. Peach und Dr. Bowser und eine Fülle an fachkundigen Assistenten. Darunter die Assistenten Gumba, Shy Guy und Bob-omb.

Es werden Kapseln verteilt wie Gummibärchen, wobei sie anders als Globuli gewissen Wirkungsgraden unterliegen. Jede Kapsel ist in zwei Farbflächen unterteilt. Um einen Virus zu vernichten, müssen drei gleiche Farben inklusive die Farbe des Virus in einer Reihe sein. So könnt ihr bereits mit einer komplett roten Kapsel, einen entsprechend roten Virus bekämpfen. Durch die vielen Farbkombinationen und Viren-aufkommen müssen die zur Verfügung stehenden Kapseln mit bedacht eingesetzt werden.

 

Neue Spielmechaniken

Gespielt wird im Gegensatz zu den Vorgängern von unten nach oben. Zudem können, dank der Touch-Steuerung, die Kapseln exakt positioniert werden. Ist der Weg durch ein Hindernis versperrt, kann die Kapsel einfach hindurch gezogen werden, sofern am Zielort Platz dafür ist. Auch halbe Kapseln, also Kapselreste, können nach dem Auslösen weiter verschoben und platziert werden. Dadurch ergibt sich eine neue Dynamik, die so manche Situationen einfacher lösen lassen.

Neben den normalen Kapseln, gibt es auch die Regenbogenperlen. Diese halb großen Kapseln beinhalten sämtliche Farben und sind sogar über Kreuz einsetzbar. Wann eine solche Perle auftaucht, bleibt jedoch dem Zufall überlassen. Um dennoch möglichst viele Viren auf einmal zu vernichten, stehe euch in Dr. Mario World einige Items zur Verfügung. Auch die Assistenten können euch bei den Aufgaben helfen. Zu dem Verfügen die drei Doktoren über ein Talent, welches im Rundenverlauf ausgeführt werden kann. Dadurch lässt sich zB. eine zufällige Viren-spalte auslöschen.

Zwischen den Aufgaben, der simplen Virenvernichtung, gibt es auch kniffeligere Missionen zu erfüllen. So müsst ihr in einigen Missionen auf Zeit arbeiten, wobei ihr Kapseltechnisch aus den Vollen schöpfen könnt. In wiederum anderen Missionen besteht eure Aufgabe daraus, durch geschicktes Platzieren der Kapseln, die versteckten Münzen oder Viren aus den Steinblöcken zu befreien. Die Viren müssen anschließend natürlich noch vernichtet werden.

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