Im Test: Days Gone


Spielumfang
Days Gone bietet euch nicht nur die Hauptstory, sondern auch eine Vielzahl an Nebengeschichten und Aufgaben, die damit im Zusammenhang stehen. Die Aufgaben sind dabei zu beginn zwar sehr verschieden, wiederholen sich jedoch oft in anderer Art dann schnell wieder. Es sind die typischen Wege, die man in einer Welt macht, in der man eben nur noch zurückgelassene Reste sammelt und andere Überlebende entweder bestiehlt, tötet oder rettet und unterstützt. Nahezu alles, was noch im Katastrophengebiet steht, kann euch beim Überleben oder den Quests helfen. Brecht Autos auf, um Schrott zu erhalten, mit dem Ihr euer Motorrad reparieren, Waffen tunen und andere nützliche Dinge herstellen.

Doch euer fahrbare Untersatz muss nicht nur regelmäßig repariert, sondern natürlich auch betankt werden. Dafür findet ihr immer wieder, insbesondere in Städten und an Abschleppwagen Benzinkanister. Solltet Ihr jedoch gerade keinen griffbereit haben, heißt es entweder laufen oder das Gefährt in einem der Camps beim Schrauber eures Vertrauens volltanken lassen. Das bringt uns gleich zum nächsten, essentiellen Punkt in Days Gone – die Camps.

In Days Gone gibt es gleich mehrere davon und wer hätte es gedacht, jedes davon hat seine Vor- und Nachteile und durch Abgabe von Pflanzen, Tierfleisch, Zombieloot und dem Erledigen von diversen Aufgaben, könnt und müsst Ihr euer Ansehen steigern.

Copeland
Copelands Camp ist das erste, auf das ihr relativ zu Beginn des Spiels stoßt. Nachdem man euer Bike auseinander genommen hat, für das Ihr extra eine neue Ölpumpe besorgt habt, steht euch nun nur noch eine Rostlaube zur Verfügung. Selbstverständlich lässt es sich nach und nach tunen, doch das erfordert Geld, Loot und Geduld.

Doch nach und nach wird das Bike schneller, leiser und robuster. Für die Stylefetischisten sind auch optische Änderungen drin. Der ortsansässige Waffenhändler, hat jedoch nur Munition für euch im Angebot, was aber in vielen Situationen auch nützlich ist. Andernfalls findet Ihr Munition bei erlegten Gegner oder im Kofferraum von Polizeiwagen. Mit etwas Glück auch in eurer Homebase, wenn Boozer gnädig ist in einer Kiste.

Hot Springs
In Hot Springs trefft Ihr auf Ada Tucker und ihre Gefolgschaft. Nach dem Erreichen von Stufe 2 stehen euch hier im Gegensatz zu Copelands Camp Waffen zur Verfügung.

Doch die Zeitinvestition in dieses Camp ist eher fragwürdig, da Ihr auch später im Spiel deutlich bessere Waffen erhalten könnt. Außerdem sind zu diesem Zeitpunkt die euch zur Verfügung stehenden Waffen in der Regel ausreichend.

Lost Lake
Ein weiterer Artgenosse ist Iron Mike und hier ist der Name Programm. Egal ob Metall für Waffen oder euer Bike – euer Dealer des Vertrauens: Mike. Er befindet sich außerhalb des Startgebietes, bei dem Ihr einiges an Erfahrung sammeln konntet.

Da die Herausforderungen jedoch größer werden, bietet Mike euch auch bessere Waffen und weitere Upgrades für euer motorisiertes Zweirad. Insgesamt ein strategisch wichtiger Punkt, den ihr auf keinen Fall unterschätzen solltet!

Diamond Lake
Wenn ihr Deacons Bike wirklich an das Maximum bringen wollt, ist Diamond Lake genau das Richtige für euch. Doch Vorsicht – wie schon in Copelands Camps, stehen euch hier keine Waffen zur Verfügung!
Wizard Island
Dieses Endgame Camp bietet euch die besten Waffen im Spiel. Es lohnt sich also auch mit Vertrauensstufe 1 hier vorbei zu schauen und sich für den Kampf gegen die Untoten neu einzudecken.

Je nach Skill und Geschick, ist es sogar möglich, dass Ihr erstmals hier wirklich in Waffen investiert. Verschiedene Gegnergruppen lassen nach dem Sterben auch Waffen fallen, die Ihr euch zu eigen machen könnt.


Um euch Zeit zu sparen, habt Ihr darüber hinaus die Möglichkeit in Days Gone Schnellreisepunkte freizuschalten. Beseitigt dafür Nester in infizierten Orten um diese wieder „sicherer“ zu machen. Die Kosten für Benzin und Zeit werden euch dabei natürlich angerechnet und angezeigt, bevor Ihr die Schnellreise antretet.

Nach dem Ausbruch der Katastrophe wurden zahlreiche NERO Kontrollpunkte errichtet, die Infizierte von den „normalen“ Überlebenden trennen sollten. Doch wie in bei einer Katastrophe in dieses Ausmaß üblich, hielten diese nicht lange stand. Mit kleinen Rätselaufgaben müsst Ihr in die verschlossenen Container aufbekommen, in dem Ihr neben Tonbandaufzeichnungen von NERO-Mitarbeitern auch nette Gimmicks finden könnt, die eure Ausdauer, Gesundheit oder die Fähigkeit fokussierter Schuss steigern können.

In dem großen open Word setting erwarten euch also viele Aufgaben, noch mehr Zombies und unfassbares Leid bei einem Teil der Protagonisten, für die es meist nur um eines geht – den nächsten Tag erleben.

Wählt eure Nahkampfwaffen mit Bedacht – sie können kaputt gehen!

Unsere Bewertung der Grafik und der Steuerung, gibt es auf Seite 3!

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