Im Test: MSI MEG Z390 ACE

Z390 Mainboard von MSI

Mit dem MSI MEG Z390 ACE durften wir das aktuelle ATX Flaggschiff mit Z390 Chipset testen.

Für Intels aktuelle Coffee Lake Refresh Prozessoren der 9. Generation hat der kalifornische Mikroprozessor Hersteller einen neuen Chipset spendiert. Zu den Neuerungen gegenüber dem Z370 Chipset sind die native Unterstützung von USB 3.1 Gen2 und WLAN ac erwähnenswert. Aus diesem Grund haben sich die Jungs von Micro-Star International (kurz MSI) gedacht: „Hey wir packen alle Neuerungen auf eine Plantine“. Aber jetzt zum getesteten Mainboard:

Ausstattung

Design & Layout

Das PCB ist in einem schlichten Schwarz gehalten. Stromwandler, Audio-Caps und Chipset werden von dunkelgrauen Kühlkörpern geschmückt. Die RAM Bänke sowie PCIe x16 Slots wurden durch „SteelArmor“, einer Metallverstärkung im Aluminium-Look, ummantelt und so macht das Mainboard einen stabilen und hochwertigen Eindruck. Die ATX Blende ist hier nicht nur ein aufsteckbares Blechteil, sondern wurde direkt mit dem Mainboard verschraubt, was nicht einzig den Einbau erleichtert sondern auch die stimmige Verarbeitung unterstreicht. Einer der drei M.2 Steckplätze bieten ein „Shield Frozr“ getauften Kühlkörper der auf dem M.2 Riegel aufliegt und so die Wärme ableitet.
Da sich das Mainboard auch an Übertakter richtet, wurde an dieser stelle nicht gespart. Neben Power/Reset Tasten befindet sich auch ein Game-Boost Regler, mit dem bis zu acht unterschiedliche Übertaktungsprofile geladen werden können. Der Slow Mode-Switch ist besonders für Overclocker interessant, die flüssigen Stickstoff zum kühlen Verwenden und beim Hochfahren des PCs mehr Zeit benötigen, die Temperatur des Prozessors an die neuen Werte anzupassen.

CPU / RAM / Chipset

Das im ATX-Formfaktor gefertigte MEG Z390 ACE ist auch für Intels aktuellen Coffe-Lake Refresh gewappnet und kann so mit den Modellen i9-9900K (8 cores /16 HT), i7-9700k (8 cores) und i5-9600K (6 cores) bestückt werden. Für den Einsatz des i9-9900K und zum übertakten wurde für eine stabilere Stromversorgung ein zusätzlicher 8-Pin Stromanschluss angebracht. Für den normalen Betrieb reicht einer der beiden 8-Pin ATX Stecker jedoch aus.
Dem Arbeitsspeicher stehen vier DIMM-RAM Bänke zur Verfügung, die direkt an den Prozessor angebunden sind. Mit der neusten UEFI Version unterstützt das MEG Z390 ACE zudem bis zu 128GB Ram. Die Grundlage für eine solche Unterstützung bietet eine neue Spezifikation der JEDEC, die erstmals bis zu 32 GiByte Kapazität pro DDR4-DIMM spezifiziert.
Die Core Boost Technologie stellt eine Verbesserung des Intel Turbo Boost dar und soll durch ein überarbeitetes Layout eine bessere Leistung erzielen.

Sound & Konnektivität

MSI setzt bei dem MEG Z390 ACE auf einen Realtek ALC 1220 Audio-Codec der mit DSD Super Audio und ESS Audio DAC ans Mainboard angebunden ist. Dadurch wird der Sound sehr latenzfrei, sauber und klar wiedergegeben. Beide, Front- sowie Rückanschlüsse bieten einen Schalldruckpegel von 120dB. Über den optischen Toslink Ausgang lässt sich auch ein kompatibles Ausgabegerät verbinden. Zur Einstellung wird zum einen eine angepasste Version des Realtek HD-Audio Managers sowie die Audiosoftware von Nahimic mitgliefert.

Zur Anbindung ins Internet stehen hier der Killer E2500 Gigabit LAN-Anschluss oder das Onboard Wi-Fi Modul zur Verfügung. Letzteres funkt auf den Standards 802.11 a/b/g/n/ac und schafft eine Übertragungsrate von bis zu 1,73 Gbps. Beide Verbindungen können getrennt voneinander genutz werden. Zum Beispiel LAN zum Spielen und WLAN zum surfen im Internet. Zusätzlich funkt das Mainboard mit dem Bluethooth Standard 5.0.

Anschlüsse & Steckplätze

Das MSI MEG Z390 ACE kann gleich drei M.2-Slots vorweisen, die allesamt mit vier Lanes über den Chipsatz angebunden werden können. Zwei Slots können alternativ auch von den SATA-Schnittstellen gebrauch machen. Von der Anzahl der verwendeten M2.-Laufwerke und deren Betriebsmodus (PCIe oder SATA) hängt allerdings ab, wie viele der insgesamt sechs SATA-Anschlüsse genutzt werden können – diese stehen somit nicht uneingeschränkt zur Verfügung.

Zum anschließen von Peripherie sind auf der Rückseite sechs USB 3.1 Gen2-Anschlüsse, davon einer mit Typ C-Stecker. Des Weiteren stehen vier weitere USB 2.0-Anschlüsse zur Verfügung.
Zu den auf dem Mainboard befindlichen Anschlüssen für das Computer-Gehäuse zählen zwei USB 3.1 Gen2-Anschlüsse, Front-Audio sowie die Standard Steckplätze für Ein- und Ausschalter, HDD-LED usw.

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