Review: Soul Calibur VI


Das Kampfsystem

Denn die Kämpfe sind das, was mich an Soul Calibur VI und seinen Vorgängern reizt. Die Kombination aus Nahkampfwaffen, Tritten, Würfen und etwas Magie, macht Soul Calibur für mich erst interessant. Um so mehr freut es mich, dass hier einige Anpassungen vorgenommen wurden. So könnt ihr nun die Seelenanzeige durch einen einfachen Tastendruck entladen und in einen verheerenden Angriff umwandeln. Oder ihr kombiniert diese Entladung mit einer Richtungstaste und verstärkt eure Angriffe für eine bestimmt Zeit. Neu ist zu dem die “Zeitlupen Schere, Stein, Papier”-Attacke. Mit einer Taste löst ihr den Angriff aus. Sofern dieser trifft geht das Spiel in Zeitlupe über. Nun haben beide Kämpfer die Möglichkeit einen Angriff auszuwählen. Welcher nun verstärkt trifft, wird durch das Schere, Stein, Papier-Prinzip ermittelt. Davon bekommt ihr aber nichts mit und ihr müsst hoffen, dass euer Gegner nicht zufälligerweise den Angriff kontert.

Die Sache mit dem Charaktereditor

Auch in Soul Calibur VI könnt ihr euch wie bereits in Soul Calibur V und Soul Calibur IV eine eigene Kämpferin oder einen eigenen Kämpfer kreieren. Mit dem Wissen, dass das in den Vorgänger Teilen bereits möglich war, wirft das nun ein schlechtes Licht auf diesen Teil. Denn obwohl in Soul Calibur VI deutlich mehr Grundfiguren und Spezies zur Auswahl stehen, hat sich die Anzahl der Rüstungsteile und Waffen nur marginal erweitert. Auch das Freischalten dieser Teile erfolgt nur durch eine Währung, die ihr im Storymodus erspielen und dort umtauschen könnt. Das ist etwas umständlich und nicht wirklich befriedigend. In den Vorgängern war dies noch durch Geschichtsabschnitte gelöst, bei denen je nach Kämpfer und Abschnitt, ein neuer Gegenstand freigeschaltet wurde. Es gibt übrigens zwei Editoren. Der eine befindet sich im Hauptmenü und lädt euch dazu ein, die dort erstellten Charaktere online zu veröffentlichen. Der andere Editor versteckt sich im “Waage der Seelen” und hat keinen Zugriff auf die bereits erstellten Charaktere des ersten Editors. Das ist besonders ärgerlich, wenn man so wie ich erst einen Charakter erstellt und sich dann erhofft mit diesem eine Geschichte erleben zu können.

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