Review: Homefront – The Revolution


hftr_ps4_packshotDie Spielwelt in Homefront unterteilt sich in 10 Zonen, die Ihr nach und nach erkundet und somit freischaltet. Mal mit Gasmaske unterwegs, aufgrund der Gasangriffe, findet Ihr euch in unterschiedlichen Gebieten, wo jedes sein eigenen Charme mitbringt, wieder. Dabei verfügt jede Zone neben der Haupt-Storyline über eine Vielzahl von Nebenquests, die euch dabei helfen, kleine Widerstandslager aufzubauen. Diese dienen euch dann als Checkpoint bzw. Speicherpunkt und hier findet Ihr auch euren „Waffenspind“, in dem Ihr eure Waffen pimpen könnt. Um es für den Spieler noch abwechlungsreicher zu machen, gibt es Zufallsereignisse, die so genannten „Unruhe-Herde“. So gibt es Angriffe auf eure eingenommenen Lager, NPC benötigen Hilfe oder ähnliches. Leider sind es hier aber immer wieder die selben Ereignisse, die zwar am Anfang den Spieler noch begeistern, am Ende aber eher das Interesse verlieren lassen, zumal es keinerlei Auswirkungen hat, ob Ihr den Unruhe-Herd bekämpft oder nicht. Lager, die Ihr breits eingenommen habt bleiben erhalten, usw…

Einen netten Effekt hat das Aufstands-Feature. Steigert Ihr den Wert auf 100% (durch Quests, Unterstützung und änhliches), könnt Ihr die Revolution für dieses Gebiet ausrufen. Auch hier ist durch die wiederkehrenden Abläufe schnell die Langeweile am Platze. Teils können exakt die gleichen Sachen wiederholt werden, da NPCs an dieser Stelle einfach Respawnen und der Weg somit erneut frei ist für die Sidequest. Allerdings könnt Ihr auch die NPCs zu Hilfe nehmen – mehr oder weniger. Diese bewaffnen sich mit den unterschiedlichsten Waffen und folgen euch auf Schritt und tritt, sofern Ihr dies möchtet. Dies jedoch im wahrsten Sinne des Wortes, da sie oft auf Kuschelkurs gehen und euch im Weg stehen, da Ihr keine direkten Befehle abgeben könnt.

Wie bereits erwähnt könnt Ihr beim Waffenspind eure Waffen aufwerten mit Schalldämpfern, zusätzlichen Visieren & Co. Insgesamt stehen euch hier 16 Waffen vom Flammenwerfer bis zur Pistole aller Hand bereit. Zeitgleich können jedoch nur 3 der Waffen bei euch getragen werden.

Auch der vorhandene Koop-Modus ist zwar nett, aber nicht komplett zu Ende gedacht. Er bietet altbekanntes und eigentlich keine wirklichen Innovationen. Positiv zu Gute halten muss man jedoch den fordernden, taktischen Teil des Modus. Mit einer Random-Gruppe fast unmöglich, gestaltet er sich für eine eingespielte Truppe fast schon wieder zu leicht. Hier gilt das Motto: Je öfter desto besser. Man soll auch bei einem Loose aus den taktischen Fehlern lernen und bekommt auch beim nicht Erreichen der Ziellinie eine kleine Belohnung. Nervig jedoch nur, dass Ihr für die Taler keine direkten Upgrades kaufen könnt, sondern lediglich Upgrade-Pakete. Insgesamt also nice 2 have – mehr aber auch nicht.

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