Das Wildstar-Bezahlsystem: Give me all your money?!


Heya Menschen. Ja, es war lange still hier um Wildstar, Asche auf mein Haupt. Oder wir geben alle kollektiv die Schuld der Uni und den bevorstehenden Klausuren, ok?
Nevermind, Wildstar! Thema heute, aus aktuellem Anlass: Das Bezahlsystem.

Richtig gelesen, es gibt ein Bezahlsystem, ergo Wildstar ist nicht free-2-play. Warum man nicht mit dem Trend geht, der in letzter Zeit im MMO-Bereich eindeutig dazu ging, Spiele möglichst frei vom Abosystem zu halten? Ganz einfach, weil der Content, den das Spiel liefert, unglaublich riesig ist! Und noch größer wird, wenn man die Entwickler beim Wort nimmt, die einen monatlichen Post-Launch-Update Plan haben, der das Spiel um neue Gebiete, Waffen, einfach awesome stuff erweitern würde, der allen zur Verfügung steht.

In Wildstar gibt es generell zwei Arten, zu bezahlen. Entweder ihr entscheidet euch dafür, euch jeden Monat neue Spielzeit zu kaufen, oder ihr erwerbt eure Spielzeit von Ingame-Währung mittels des sogenannten C.R.E.D.D.-Systems.
Entscheidet ihr euch für ein monatliches Abo, habt ihr die Wahl, ob ihr dieses für einen, drei, sechs oder zwölf Monate abschließen wollt, mit dem entsprechend gestaffelten Preisen. Je länger, desto weniger zahlt ihr, logisch. Die genauen Preise könnt ihr >>hier<< nachlesen. Nichts Neues soweit. Dazu kommen wir nämlich im nächsten Absatz.

Das Ingame-Währung-gegen-Spielzeit-tauschen System. Auf die Nachfrage, warum man denn so ein System eingeführt hat, beziehungsweise für wen sich das denn lohnen würde, erhielt ich erstmal nur die Antwort: Na für alle natürlich!
Gemeint war damit, dass sich das Spiel hauptsächlich für zwei Gruppen von Spielern lohnt: Zum einen für diejenigen Spieler, die nicht allzu viel Zeit, aber dafür keinen Mangel an echtem Geld haben und gleichfalls noch so viel wie möglich vom Spiel mitnehmen wollen, trotz des limitierten Zeitfaktors. Und es soll sich vor allem auch für diejenigen unter uns lohnen, die wenig echtes Geld, aber viel Zeit und Ambitionen haben, um sich mit dem Spiel zu beschäftigen, sich Dinge zusammenzusammeln und somit einiges an Ingame-Wohlhaben anzuhäufen.
Erstere, also die mit zu wenig Zeit, um ihr Monatsabo nutzen zu können, können diese nun in Form sogenannter C.R.E.D.D.s, was kurz für Codex für Recherche, Entwicklung, Demontage und Disposition steht, in die Warenbörse des Spiels einstellen. Den Ingame-Preis dafür kann der jeweilige Spieler selbst festlegen. Das Angebot steht damit anderen Spielern zur Verfügung, die eventuell kein Geld haben, um sich einen weiteren Monat Spielzeit zu kaufen und genug Ingame-Währung angehäuft haben, um sich diese trotzdem, auch ohne echtes Geld, leisten zu können.
Für beide ergibt sich damit sozusagen eine klassische Win-win-Situation, könnte man sagen.

Ich persönlich finde, dass das System durchaus seine Berechtigung hat, die Begründung ist schlüssig und wenn man sich einmal anbietet, was das Spiel schon am Release-Tag für Content hatte und dass daran gearbeitet wird, monatlich neue Dinge hinzuzufügen, kann man durchaus nachvollziehen, wie es zu der Entscheidung, Wildstar nicht in einen free-2-play Titel zu verwandeln, kommen konnte. Aber zumindest in meinen Augen hat das C.R.E.D.D.-System einen ziemlichen Haken: Jeder Spieler, der seine Spielzeit verkauft, legt den Preis dafür selbst fest. Aber was ist so ein Monat Wildstar-Spielzeit eigentlich wirklich wert? Wie viel Geld kann man in einem Monat zusammenfarmen, wie viel davon ist einem der nächste Monat wert? Zeigen wird das vermutlich erst die Zeit.

Den Blick philosophisch in die Ferne schweifen lassend, Linnet

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1 Kommentar

  1. Avatar
    5. Juni 2014
    Antworten

    Bei Eve Online kann man seine Spielzeit auch ingame kaufen, oder gegen echtes Geld, eine gute Idee die gerne auch andere mmorpgs übernehmen könnten.

    Zudem kann man übrigens für 7 Euro auch 15 Tage Gamecards kaufen, für noch unentschlossene wie mich die nicht wissen ob sie WS länger spielen wollen eine gute Wahl (:

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